| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
susi1988 Neuer Benutzer

Anmeldungsdatum: 15.09.2009 Beiträge: 7
|
Verfasst am: 17.09.2009 23:16:25 Titel: |
|
|
ich reite seit ich 4 bin und vonden 17 jahren hab ich ungefähr 3 jahre dressur gemacht was mir überhaupt nicht zugesagt hat und etwa wenn wirs zusammen zählen 1 jahrwestern.
ichweiß das ich mein pferd einreiten kann weil ich schonmal eine noch fast rohe stute eingeritten hab und das war überhaupt kein problem, ich gebe zu das ich vieles nicht so mache wie es in der reitstunde beigebracht wird, aber das ist mir ziemlich wurst weil ich meine eigene art und meinen eigenen stil hab. und wenn die sachen die machen möchte mit meinen pferd auf meine weise funktionieren ist das find ich okay! also wüsste ich nciht was daran auszusetzten ist!
|
|
| Nach oben |
|
|
|
Ina74 Erfahrener Benutzer

Anmeldungsdatum: 30.11.2005 Beiträge: 279 Wohnort: an der Elbe ;-)
|
Verfasst am: 18.09.2009 09:00:06 Titel: |
|
|
...und was bist du die restlichen 12 Jahre geritten????
Ich will dir bestimmt nicht unterstellen das du das nicht hinbekommst. Ich bin halt nur der Meinung das man wenn man so etwas vor hat es richtig machen sollte, alleine schon des Pferdes wegen. Und mir kann keiner erzählen das er nach einem Jahr unterricht in der Lage ist das einem Pferd zu vermitteln... sorry aber das ist meine Meinung.
Ich kenne auch eine die hat sich ein 2jähriges Pferd gekauft und wollte es selber "einreiten". Nachdem sie dann immer mehr schwierigkeiten bekam hat sie eine RL um Rat gefragt. Die hat sie dann auf ihr Pferd gesetzt um zu gucken was sie überhaupt kann dabei kam dann raus das sie zwar schon seit 25 Jahren reitet aber nie unterricht hatte und ein Pferd nichtmal vernünftig geradeaus reiten kann..... Sie war einsichtig und nimmt jetzt 2x die Woche unterricht. Ihr Pferd dankt es ihr weil sie jetzt endlich verstanden hat warum wir alle immer zB davon sprechen das ein Pferd vernünftig VA gehen muss und warum es den Rücken nicht wegdrücken darf. Das Balance das AundO ist....... Sicher kann man sich viel anlesen aber wenn ich mir zb Vorstelle mich sollte ein Arzt operieren der es sich selbst beigebracht hat dann würde ich schreiend weglaufen.....
|
|
| Nach oben |
|
 |
Flicka Alter Fuchs

Anmeldungsdatum: 13.07.2006 Beiträge: 668 Wohnort: Hamburg
|
Verfasst am: 18.09.2009 11:31:23 Titel: |
|
|
|
Ich denke schon, dass jemand mit Pferdeverstand und jahrelanger Reiterfahrung, teils ja auch mit Unterricht, ein Pferd freizeitmäßig (egal ob western oder englisch) einreiten kann. Natürlich wird das Pferd nicht unbedingt eine L Dressur oder hohe Western-Lektionen (keine Ahnung was es für Staffelungen beim Westernreiten gibt) gehen können. Ich denke aber schon, dass ein freizeitmäßiges, für das Pferd nicht gesundheitsschädliches, Einreiten und Reiten möglich ist. Meiner Meinung nach sind Fingespitzengefühl und Pferdeverstand wichtiger als perfekt zu reiten. Wie gesagt, rede ich hier vom Freizeitbereich. Im Turniersport sieht es natürlich anders aus. Ein Pferd allerdings vernünftig VA laufen zu lassen, sollte jeder Freizeitreiter mit jahrelanger Reiterfahrung hinbekommen.
|
|
| Nach oben |
|
 |
oldcampergirl Neuer Benutzer

Anmeldungsdatum: 31.08.2009 Beiträge: 12 Wohnort: Lübberstedt
|
Verfasst am: 18.09.2009 12:32:15 Titel: |
|
|
Ich teile Inas Meinung!
In vielen Dingen lernt man nie aus, reiten gehört dazu!
Auch wenn man seinen eigenen "stil" hat, sollte man sich weiterbilden und auch den Rat andere annehmen können!
Einreiten ist vieles mehr als ein Pferd an einen Sattel zugewöhnen und einen Reiter auf Seinen Rücken zu dulden!
Acch ein Pferd was nur Freizeit geritten wird kann amn Platt reiten und falsch gymnastizieren.
Man muss nciht mit allen einer Meinung sein, aber man sollte jemand an der Seite habe, teilweise, der einen auf Fehler hinweist die man gar nicht sieht oder merkt!
|
|
| Nach oben |
|
 |
Aeonium Alter Fuchs


Anmeldungsdatum: 21.10.2005 Beiträge: 791
|
Verfasst am: 18.09.2009 12:47:50 Titel: |
|
|
Hallo,
grundsätzlich kann jeder sein Pferd selber ausbilden, wenn er es behält, bis sich das Pferd durch Tod verabschiedet. Ob es für Gesundheit, Muskel-, Bänder-, Sehnentwicklung des Pferdes förderlich ist, seht auf einem ganz anderen Blatt und ist vielleicht vielen "Selbstausbildern" wurscht.
Sollte solch ein selbst ausgebildetes Pferd jedoch in andere Hände übergehen, wird es für Pferd und Reiter kritisch. Viele Pferde landen beim Schlachter, viele Reiter im Krankenhaus.
Ich bin dafür, dass der best mögliche Ausbilder ein junges Pferd anreitet und der schwächste Reiter (Anfänger) das best ausgebildeste Pferd bekommt, um sich erst einmal auf die korrekten Hilfen einzustimmen.
Gruß _________________ Wie war das noch mal mit den Hilfszügeln, der Rasierklinge in den Händen des Affen?
|
|
| Nach oben |
|
 |
Flicka Alter Fuchs

Anmeldungsdatum: 13.07.2006 Beiträge: 668 Wohnort: Hamburg
|
Verfasst am: 18.09.2009 13:02:08 Titel: |
|
|
@oldcampergirl
ich rede nicht von Reitanfängern und ich rede auch nicht von sog. Freizeitreitern die nur durch den Wald trotten. Ich rede von Freizeitreitern, die sehr wohl Wert darauf legen, dass ihr Pferd rund über den Rücken läuft und richtig gymnastiziert wird. Aber wer das nach wirklich jahrelanger Pferde- und Reiterfahrung nicht drauf hat, hat irgendwas falsch gemacht. Daher meine Meinung, dass es für jemanden wie susi möglich sein sollte, ein Pferd vernünftig und schonend auszubilden.
@Aenomium
"Ich bin dafür, dass der best mögliche Ausbilder ein junges Pferd anreitet und der schwächste Reiter (Anfänger) das best ausgebildeste Pferd bekommt, um sich erst einmal auf die korrekten Hilfen einzustimmen."
das was Du schreibst ist natürlich der Idealfall - das will ich auch nicht abstreiten!
|
|
| Nach oben |
|
 |
oldcampergirl Neuer Benutzer

Anmeldungsdatum: 31.08.2009 Beiträge: 12 Wohnort: Lübberstedt
|
Verfasst am: 18.09.2009 13:28:50 Titel: |
|
|
Oh weh, ich rede auch nicht von Reitanfängern, aber es ist schwierig eine Grenze zu ziehen, oder?
Ab wann ist man kein Anfänger mehr?
Wenn man einfach nur viel Zeit mit Pferden verbracht hat? Zeit ist nicht Wissen, vielleicht Gefühl!
Oder wenn man sich ein grundsolides Basiswissen erlernt hat und darauf kontinuierlich aufbaut!
Wo zieht man dort eine Grenze?
(Damit möchte ich niemanden hier angreifen. also bitte nichts falsch verstehen)
|
|
| Nach oben |
|
 |
Ina74 Erfahrener Benutzer

Anmeldungsdatum: 30.11.2005 Beiträge: 279 Wohnort: an der Elbe ;-)
|
Verfasst am: 18.09.2009 15:52:13 Titel: |
|
|
Ich muß dem was Aeonium geschrieben hat beipflichten. Natürlich will man das Pferd ja bis zum bitteren Ende behalten aber kann man dafür garantieren? Und wenn man es dann verkaufen will ist es nicht ratsam wenn kein anderer das Pferd reiten kann.
Auch die Frage von Oldcampergirl ist berechtigt... Ab wann ist man kein Anfänger mehr??? Was sollte man können um ein Pferd selber auszubilden???
|
|
| Nach oben |
|
 |
Goodnight Neuer Benutzer

Anmeldungsdatum: 03.08.2009 Beiträge: 7 Wohnort: Niedersachsen
|
Verfasst am: 18.09.2009 16:06:08 Titel: |
|
|
Also ich muß jetzt auch mal etwas dazu sagen!
Ich habe schon ziemlich viele Pferde angeritten und korrigiert.
Korrigiert habe ich unter anderem auch Pferde die von unerfahrenen Pferdebesitzern "ausgebildet" wurden.
Ich will niemanden hier auf die Füsse treten,aber es sind sehr viele Dinge bei der Ausbildung eines Pferdes zu beachten und dabei ist völlig egal nach welcher Reitweise das Pferd später geritten werden soll.
Es fängt schon alleine mit dem Körperbau des Pferdes an ( ist der Rücken eher gerade oder vieleicht mehr in die richtung Senkrücken, welche ist die hohle Seite des Pferdes,hat das Pferd eine körperliche schiefe usw)
Ich schau mir Pferde erseinmal freilaufend und dann geführt auf beiden Händen an bevor ich überhaupt irgend etwas arbeite mit dem Pferd.
Dann kommt es auf den Pferdetyp an wann man mit ihmanfangen kann zu arbeiten,manche Pferde brauchen noch ein bissel länger als andere.
Man muss unbedingt die "NATUR" jedes einzelnen Pferdes berücksichtigen.
Leider oder lieber zum glück ist jedes Pferd anders und wenn man schon mal einen ganzbraven Haflinger angelernt hat heißt es noch lange nicht das dies bei einem Araber genauso funktioniert.Die Psyche des Pferdes sollte auch berücksichtigt werden und und und .Es giebt so viele Dinge an die man denken und die man berücksichtigen muß.Denn eins kann ich euch sagen ein verrittenes Pferdzu korrigieren ist auch für das Pferd nicht ganz einfach. Lektionen die das Pferd jahrelang für richtig hilt soll es nun ganz anders machen.....
Jedes Pferd MUSS individuell Ausgebildet werden,aus liebe zu dem Pferd!
Es giebt bei einem guten Ausbilder immer die möglchkeit bei der Ausbildung mitzuwirken und zu helfen aber bitte probiert nicht ohne erfahrene Leute einfach amPferd aus.
Ich schreibe das hier so dramatisch weil ich auch schon wirklich dramatisch verrittene Pferde zur korrektur hatte.
Pferde die so verritten wurden das sie zum Teil Lebensgefährlich waren.
Ihr tut niemanden einen gefallen wenn später niemand mehr mit einem Pferd klar kommt weder ihr werdet gefallen an diesem Pferd haben noch das Pferd an euch.
Ich schreibe dies aus liebe und respekt zum Pferd!!!!!! _________________ Respekt und Achtung ist das A und O der Reitkunst !
|
|
| Nach oben |
|
 |
:) Fan Neuer Benutzer

Anmeldungsdatum: 08.12.2009 Beiträge: 2
|
Verfasst am: 08.12.2009 16:04:01 Titel: |
|
|
da habe ich einen guten tipp.
bei http://www.das-sattelhaus.de gibt es kopfeisenschablonen zum ausschneiden, in allen größen!
die musst du dann einen daumenbreit hinter das schulterblatt anlegen und so die größe ermitteln, vorsicht es darf aber auch nicht zu eng sein, man muss es noch ein bisschen kippen können. anleitung steht aber wenn dabei.
viel glück!
|
|
| Nach oben |
|
 |
|