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Mon Cheri Neuer Benutzer

Anmeldungsdatum: 14.11.2003 Beiträge: 2
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Verfasst am: 14.11.2003 14:56:15 Titel: Probleme beim Reiten |
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Ich habe eine 8-jährige Trakehnerstute, die ich dreijährig selbst angeritten habe und auch bis heute noch alleine reite. Sie hatte vierjährig einen Griffelbeinbruch am Hinterbein, der operativ beseitigt wurde. Seither sind diesbzgl. keine Probleme aufgetreten. Meine Stute wird auf dem Turnier in A- u. seit diesem Jahr in L-Dressuren vorgestellt.
Grundsätzlich ist meine Stute im Umgang sehr angenehm, wenn man einige Details berücksichtigt. Sie mag z. B. nicht in einer engen Stallgasse gesattelt werden, da sie etwas Platzangst hat. Im freien oder in der Box ist es kein Problem. Nun aber zu meinem eigentlichen Problem:
Während der Lösungsphase gibt es keine Probleme, außer das die Maultätigkeit in Form von kauen zu wünschen übrig läßt. Die eigentlichen Widersetzlichkeiten fangen erst an, wenn vermehrt Stellung, Biegung und Versammlung verlangt wird. Hierbei macht sie sich im Genick, Ganaschen und Hals fest, sodaß eine feine Abstimmung der Hilfen eingeschränkt ist. Nachdem sie ein sehr gehfreudiges Pferd ist, sucht sie gerne die Flucht nach vorne. D. h. nicht, daß sie durchgeht, steigt oder nicht mehr ab Zügel ist sondern nur enormen Zug auf die Hand bekommt. Hier ist anzumerken, daß mein Pferd tägliche gymnastiziert werden muß, um sie konstant geschmeidig zu halten. Wenn sie mal ein oder zwei Tage nur Koppelgang (hat nach Wetter eigentlich jeden Tag Koppelgang) hat, ohne geritten zu werden, wird daraufhin das Reiten zur Qual. Ich bin noch nicht darauf gekommen, woran das liegen kann. Meine Theorie ist allerdings, daß sie durch den reinen Koppelgang etwas an Arbeitseinstellung verliert. Reite ich sie jedoch jeden Tag (da reicht auch nur eine 1/2 Std.), wird die Rittigkeit zwar nicht einmalig aber dennoch deutlich besser. Auf diesem Stand der Ausbildung stehen wir nun seit einem Jahr, ohne das sich Verbesserunge zeigen. Nun ist meine Frage, ob die Rittigkeitsprobleme damit zusammenhängen können, daß mein Pferd mehrmals hingefallen ist. Zum einen, weil sie auf der Koppel gestiegen und rückwärts umgefallen ist und zum anderen, weil sie auf der Koppel ausgerutscht ist. Der Sattel wurde kontrolliert und auch die Zähne sind in Ordnung.
Für Antworten bedanke ich mich schon im voraus.
Grüße
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Britta Rotter Pferdephysiotherapie


Anmeldungsdatum: 11.09.2003 Beiträge: 846 Wohnort: Bad Tölz
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Verfasst am: 15.11.2003 21:07:25 Titel: |
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Eine Idee wäre sicher, die Kopfgelenke anschauen zu lassen. Die Problematik Ihrer Stute könnte auf Blockierungen der oberen zwei bis drei Halswirbelgelenke hinweisen. Meistens ist dies zusätzlich mit einer einseitig schlechteren Biegsamkeit des Genicks verbunden. Möglich ist auch ein Verwerfen des Genicks, also ein Ausweichen gegenüber der Seitbiegung durch Drehung/Rotation. Sollte dies bei Ihrer Stute auch der Fall sein, wenn auch nur dezent, sollten Sie vor Ort einen Physiotherapeuten zu Rate ziehen und Ihr Pferd genau untersuchen lassen.
Hierbei werden wahrscheinlich zudem Verspannungen der kurzen Nackenmuskulatur festgestellt, die entstehen, wenn sich ein Pferd im Genick festmacht. Dadurch fällt es Ihrem Pferd noch schwerer, gelöst im Genick zu gehen, es macht sich noch fester, usw....
Reiterlich wäre es ein Versuch einmal von den Hilfen weg zu reiten. Also nicht konstant durchstellen, sondern sanft die Stellung fordern und wenn diese dann erfolgt sofort deutlich nachgeben!
Anfangs wird die Nase dann wieder hochkommen, dann gleich wieder wie vorher. Der Kopf bleibt von Mal zu Mal länger unten, bei minimaler Anlehnung, und Ihr Pferd kann nicht mehr Ihre Hand zum Tragen benutzen. Dadurch muss Ihr Pferd andere Muskelgruppen aktivieren, so dass verspannte Bereiche zur Ruhe kommen können.
Und vielleicht wird sie ja auf Dauer leichter im Maul, auch wenn die Anlehnung wieder verstärkt wird!
Alles Gute
Britta Wauts
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lizzy Benutzer

Anmeldungsdatum: 01.07.2006 Beiträge: 135 Wohnort: osna
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Verfasst am: 25.09.2006 15:16:58 Titel: |
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ja denke mal dem is nix mehr hinzuzufügen  _________________ Geliebt zu werden von einem Pferd oder von einem anderen Tier sollte uns mit Ehrfurcht erfüllen-denn verdient haben wir es nicht!
(Marion C. Garetty)
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Zeolit Neuer Benutzer

Anmeldungsdatum: 02.01.2007 Beiträge: 5
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Verfasst am: 02.01.2007 18:51:31 Titel: |
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ihr problem kann auch mit dem Rücken der Stute zusammenhängen. Wenn sie zum Beispiel die Wirbelsäule nur ganz minim verschoben hätte, kann es sein, dass es ihr zwar keine schmerzen bereitet, geritten zu werden, oder sich sonst zu bewegen, es könnte aber sein, dass sie einfach dadurch schnell müde im Rücken wird und darum versucht durch schneller werden, dem Reiter bez. dem Sattel zu entkommen.
In diesem Fall würde ich es unbedingt mit Longieren trainieren, vorallem möglichst viel angalloppieren, jedoch nicht lange, aber möglichst viel trab-gallop wechsel, denn dadurch wird die rückenmuskulatur gesärkt!
Ich hoffe, ich konnte evtl. weiterhelfen!
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Reiningzicke Alter Fuchs

Anmeldungsdatum: 24.05.2006 Beiträge: 706
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Verfasst am: 02.01.2007 18:56:35 Titel: |
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Der Thread ist zwar schon uralt, aber für eventuell neue User mit "demselben" Prob:
Lass mal die Lymphknoten untersuchen. Oder taste sie selber ab - sind sie geschwollen?
Dann gehts nicht, und Du hast so ziemlich die gleichen Probs... _________________ Don´t just ride - slide !
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