| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
~Nussi~ Neuer Benutzer

Anmeldungsdatum: 31.12.2008 Beiträge: 64 Wohnort: Hohenkirchen-Wangerland
|
Verfasst am: 26.03.2009 16:55:52 Titel: Blutergüsse in den Vorderhufen |
|
|
Hallo...Meine Zaubernuss hat vorne immer wieder blutergüsse und der Hufschmied muss jedes mal wieder ziemlich viel abschneiden sodass ihr das auch ziemlich weh tut und ein paar Tage nicht mehr geritten werden kann.Wovon kann dieser Bluterguss kommen??Und wie ist er vielleicht anders weg zu bekommen??
Danke für Antworten im Vorraus. _________________ Wer sich ein pferd kauft sollte es auch Respektvoll behandeln..
|
|
| Nach oben |
|
|
|
Nikita01 Neuer Benutzer

Anmeldungsdatum: 24.02.2009 Beiträge: 1 Wohnort: Aurich
|
Verfasst am: 26.03.2009 18:17:45 Titel: Blutergüsse |
|
|
Hallo!
Unsere Ponys haben das auch, aber unser Hufschmied hat gesagt das kommt von dem gefrorenen Boden wenn der so hart ist.
Ist aber nicht schlimm.
mfg
|
|
| Nach oben |
|
 |
~Nussi~ Neuer Benutzer

Anmeldungsdatum: 31.12.2008 Beiträge: 64 Wohnort: Hohenkirchen-Wangerland
|
Verfasst am: 11.04.2009 17:20:46 Titel: |
|
|
Hmm...Das könnte sein daran habe ich nicht gedacht Dankeschön  _________________ Wer sich ein pferd kauft sollte es auch Respektvoll behandeln..
|
|
| Nach oben |
|
 |
Aeonium Alter Fuchs


Anmeldungsdatum: 21.10.2005 Beiträge: 791
|
Verfasst am: 12.04.2009 11:49:11 Titel: |
|
|
Hallo,
rosa bis bläuliche Stellen, die sichtbar werden, wenn der Hufschmied den Huf ausschneidet, sind gar nicht so selten. Wie empfindlich ein Pferd auf das Ausschneiden reagiert hängt von seinem individuellen Schmerzempfinden ab (manche Menschen können Schmerzen ignorieren, andere jammern) und wie weit der Hufschmied den Huf gekürzt hat (wenn man Fingernägel zu weit einkürzt, ist die gesamte Fingerkuppe hoch empfindlich).
Pferde, die eine harte Hufsohle haben, dürften für Druckstellen oder von unten eindringende Nässe oder Gegenstände (Schotter, kleine Steine, und Ähnliches) besser gewappnet sein. Ob ein Pferd harte Hufsohlen hat, dürfte einerseits genetisch bedingt sein und andererseits von den Haltungsfaktoren abhängen. Nasser Untergrund weicht die Hufe auf, ebenso wie Torf in Verbindung mit Urin sie meiner Meinung nach anfällig macht für Hufgeschwüre. Dauernd harter und trockener Untergrund kann Hufe rissig machen.
Gruß _________________ Wie war das noch mal mit den Hilfszügeln, der Rasierklinge in den Händen des Affen?
|
|
| Nach oben |
|
 |
Fritzi Neuer Benutzer

Anmeldungsdatum: 04.07.2011 Beiträge: 16 Wohnort: LK Regensburg
|
Verfasst am: 08.08.2011 02:11:15 Titel: |
|
|
Wenn das Pferd Barhufer ist, würde ich mal über Eisen nachdenken.
LG!
|
|
| Nach oben |
|
 |
Baroque Neuer Benutzer

Anmeldungsdatum: 19.02.2012 Beiträge: 15
|
Verfasst am: 19.02.2012 22:51:30 Titel: |
|
|
Das kommt daher, dass der Schmied das Pferd bearbeitet. Beschlag macht naturgemäß auf Dauer die Hufe kaputt (schränkt den Hufmechanismus ein, geht gar nicht anders), war in seinem Ursprung auch ein Schutz für Pferde, die gaaaanz viel laufen mussten, wird heute irrtümlich jedem Normalpferd aufgenagelt. Klar, die Schmiede wollen auch von was leben und die Werbung tut ihres dazu.
Dann lernen Schmiede beim Barhuf überhaupt nicht, wie man orthopädische Probleme löst, weil es kurzfristig ja mit Beschlag schnell was zu sehen gibt, aha, das Pferd läuft innerhalb von Tagen besser. Also bringt man das den Schmieden bei. Die Krux an der Sache: Langfristig sieht der Huf keinen Grund, sich in die gesunde Richtung zu entwickeln, er wird ja so hingestellt und schwächt sich immer mehr, bis die Pferde in Rente geschickt werden, weil sie diffuse Rücken- oder Beinprobleme oder Arthrosen haben.
So, nun lernen die wenig über Barhufe und lassen daher die Pferdchen auf der Sohle laufen. Aber der Tragrand heißt nicht umsonst TRAGrand, nämlich, weil er zum Tragen gedacht ist. Die Sohle sollte sich so aufwölben, dass das Pferd nicht von jedem Stein einen Bluterguss bekommt. Für mich wäre das ein NoGo, das Auslöser für einen Bearbeiterwechsel wäre.
Also, wenn irgendwie in Deiner Reichweite ein guter Huforthopäde zu kriegen ist, zeig ihm mal unverbindlich Dein Pferd und bitte ihm um eine Meinung. Auf der Seite www.difho.de findest Du die Huforthopädenlisten. Und diese Lehre ist richtig gut, ich kenne inzwischen über 30 Pferde, die so bearbeitet sind: Turnierpferde Western, Springen, Vielseitigkeit bis in die hohen Klassen, Freizeitpferde für beliebige Geschichten, welche, die hier im bayerischen Voralpenland auf den groben Schotterwegen lange Ritte mitgehen ... die laufen alle gut und haben natürlich selten auch eine Panne, aber im Vergleich mit allen von Schmieden und anderen Schulen bearbeiteten vielleicht maximal 10 % dessen.
|
|
| Nach oben |
|
 |
|