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Blacky100 Neuer Benutzer

Anmeldungsdatum: 15.08.2011 Beiträge: 2
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Verfasst am: 15.08.2011 12:14:22 Titel: Vertrauen gewinnen mit Bodenarbeit? |
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Hallo ihr lieben ,
Ich habe sozusagen ein Pflegepferd bekommen.
Aber es ist Scheu kennt kein vertrauen zu Mensch, und kennt nichts das heißt kein Putzen kein Reiten kein Streicheln kein kontakt mit anderen Pferden Wirklich nichts.
Sie soll angeblich 6 jahre lang alleine auf einer Weide gestanden haben.
Ich Habe sie jetzt schon einige Woche und sie hat sich auch schon gut eingelebt.
Doch jetzt will ich anfangen mit ihr viel zu arbeiten, Das Putzen kennt sie mitlerweile schon naja sie mag es zwar nicht aber hält teilweise still, nur an die beine lässt sie nichts dran.
Also kommen wir mal auf den punkt ich möchte mit Bodenarbeit unser vertrauen was aufpeppen aber wie mache ich das am besten ??? habt ihr tipps?
Danke im vorraus .
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Checkmate Neuer Benutzer

Anmeldungsdatum: 20.05.2011 Beiträge: 69 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 16.08.2011 09:11:55 Titel: |
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Ich würde sagen, bevor du anfängst, wirklich mit ihm zu arbeiten, sollte so schon eine gewisse vertrauensbasis da sein. geh mit ihm spatzieren, mach ein paar vertrauensübungen(lass es zb über eine plane laufen etc.) viel schmusen bringt erfahrungsgemäß auch immer viel.
habe selber mal ein problempferd gehebt und es auch wieder hinbekommen. _________________ Die Kunst des Reitens liegt darin, sein Pferd so zu motivieren, dass es glaubt, dass es das was es macht tatsächlich selber will.
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Duffin Benutzer

Anmeldungsdatum: 02.12.2009 Beiträge: 136 Wohnort: irgendwo am Niederrhein
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Verfasst am: 16.08.2011 22:15:47 Titel: |
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Ich würde mich zu Anfang erstmal zu der Stute auf die Weide setzen und dann mal abwarten, bis sie von selbst zu dir kommt.
Dazu solltest du ihr den Rücken zukehren, damit zeigst du erstmal Desinteresse und sie muss den ersten Schritt tun.
Kann am Anfang durchaus etwas länger dauern - aber auf keinen Fall mit Futter anlocken, denn dann meint sie bei dir gäbs immer was zu futtern und fängt an zu betteln!
Du kannst aber auch etwas machen z.B. einen Ball immer wieder hochwerfen und auffangen - manche Pferde finden das dann ganz interessant und kommen mal gucken was der Mensch da so macht.
Es gibt aber auch Pferde, die dann Angst haben und gar nicht kommen.
Ich würde das einfach mal ausprobieren, als ersten Schritt.
Wenn sie so gar nichts kennt und dann mal schauen, wie sie so reagiert. _________________ And in case I don't see you, Good afternoon, Good evening and Good night.
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Cisquolady Neuer Benutzer

Anmeldungsdatum: 29.04.2011 Beiträge: 29 Wohnort: 79282
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Verfasst am: 11.09.2011 21:25:32 Titel: |
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Wichtig ist das dein Pflegepferd erst mal den alltag kennenlernt. Sei einfach fair zu dem pferd und lass es in deiner Naehe erst mal keine schlechten erfahrungen sammeln.
Immer nur ganz kleine Schritte, viel positives Feedback und blos nicht ueberfordern.
fang mit ganz einfachen Fuehrtraining an , wenn das klappt kannst du mit Planen, Pylonen und Stangen kommen.
Das Pferd muss erst mal lernen das in deiner Naehe immer alles gut ist. _________________ Jedes Gebiss ist nur so scharf wie die Hand die es fúhrt.
Oder:
Lass deinem Pferd eine Chance seinen Character zu bewahren-egal was kommt.
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Petra Helbig Neuer Benutzer

Anmeldungsdatum: 30.09.2011 Beiträge: 1 Wohnort: Bunde
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Verfasst am: 30.09.2011 15:02:27 Titel: Pferde an der Hand |
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Hallo Blacky100,
die Idee mit der Bodenarbeit ist wirklich gut. So wie es schon in den anderen Beiträgen gesagt wurde ist die beständige Kontaktaufnahmen ganz wichtig. Steicheln, Putzen und Führen sind ganz wichtig. Wie klappt es mit der Führung am Tau? Schöne einfühlsame Hilfen finden sich bei Linda Telligton Jones, wobei es auch ohne Ihre spezielle Führkette geht. Die Gedanken dazu sind allemal hilfreich.
Gute Sachen habe ich auch in den Zirzensischen Lektionen gefunden.
Später würde ich zu der klassischen Longenarbeit, wie es die Westernreiter machen übergehen. Was aber aus meiner Sicht vor allem am wichtigsten ist, ist dass Du auf Dein Bauchgefühl hörst. Denn eine Methode ist nur dann stimmig, wenn der Zeitpunkt stimmt.
Es passt nicht immer automatisch alles, daher nimm Dir Zeit um zu schauen, was zu Dir und Deien Pferd passt und suche Dir ggf. kompetente Leute, die dich unterstützen können. Manchmal reicht auch nur eine kurze Einweisung.
Ich wünsche Euch beiden eine lange und wunderbare Zeit miteinander.
Viele Grüße Petra _________________ Begegnungen mit Pferden bringen Licht ins Leben.
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