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StephW Neuer Benutzer

Anmeldungsdatum: 24.10.2011 Beiträge: 1
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Verfasst am: 24.10.2011 09:55:47 Titel: Fesselträgerschaden u. durchtrittig - NBS oder Eiereisen? |
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Hallo ihr,
ich habe eine 23-jährige Stute, die recht durchtrittig ist und bis jetzt immer barfuß gegangen ist.
Sie hatte vor 7 Jahren extrem Probleme mit einem Vorderbein, was nach viel Hin und Her als Fesselträgerschaden diagnostiziert wurde (ich traue der Sache aber nur ca. 70%).
Durch lange Offenstallruhe ist sie wieder 99% normal gelaufen, und ich habe sie auf Empfehlung des Tierarztes in Ruhestand (Koppel- und Spaziergehpferd) geschickt.
In den letzten Monaten war das Bein mit dem Fesselträgerschaden nach einmal Springen beim Erschrecken wieder sehr dick und bleibt nun hartnäckig ein wenig angelaufen, ein wenig warm und sie entlastet es ein bischen. Trotz verschiedener Mittel will es nicht ganz weggehen.
Nun meinte mein Schmied, dass sie vorne Probleme hätte, hochzukommen und dass zu viel Zug auf den Sehen sei (klingt für mich, als ob die Durchtrittigkeit hier ein Problem sei), und dass deswegen die Sehnen überstrapaziert seien.
Er will am Mittwoch NBS-Eisen draufmachen.
Obwohl mir das einleuchtet, bin ich ein wenig skeptisch, da ich gelesen habe, dass Eiereisen bei Fesselträgerschaden besser sein (weil sie steiler stellen).
Meine Frage an Euch:
Würdet ihr in unserer Situation NBS – oder Eiereisen empfehlen?
Gibt es vielleicht sogar die Möglichkeit, beides zu kombinieren, um den Abrollpunkt zu verlagern UND das Bein steiler zu stellen?
Herzlichen Dank im Voraus,
Stephanie
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Checkmate Neuer Benutzer

Anmeldungsdatum: 20.05.2011 Beiträge: 69 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 25.10.2011 09:14:25 Titel: |
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Hallo,
also ich würde da ganz mienen Hufschmied vertrauen.  _________________ Die Kunst des Reitens liegt darin, sein Pferd so zu motivieren, dass es glaubt, dass es das was es macht tatsächlich selber will.
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Baroque Neuer Benutzer

Anmeldungsdatum: 19.02.2012 Beiträge: 15
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Verfasst am: 19.02.2012 22:22:07 Titel: |
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Ich würde sie auf jeden Fall Barhuf lassen. Was der Schmied da macht, bringt kurzfristig Erleichterung, macht es langfristig aber noch schlimmer. All das habe ich mit dem Fesselträgerschadens meines Wallachs auch erleben müssen.
Nur würde ich Dir raten, den Barhuf keinesfalls von einem Hufschmied bearbeiten zu lassen - der lernt keine orthopädisch sinnvolle Barhufbearbeitung (zumindest habe ich noch kein vom Schmied bearbeitetes Pferd gesehen, das gesund auf seinen Hufen steht), sondern von einem guten Huforthopäden. Ich verweise da gerne an www.difho.de.
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