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Pferd streckt die Zunge raus - schon im Schritt


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reiter1985
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Anmeldungsdatum: 06.12.2011
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 06.12.2011 11:07:17    Titel: Pferd streckt die Zunge raus - schon im Schritt Antworten mit Zitat

Hallo, ich habe seit über einem Jahr eine RB. Erst seit ein paar Woche streckt das Pferd bei mir die Zunge seitlich raus immer auf der rechten Seite - egal ob nach rechts oder links gestellt (es legt die Zunge nicht über die Trense).

Das fängt aber schon im Schritt an (wenn ich noch nicht viel am Zügel tue), bleibt im Trab auch so, nur im Galopp tut das Pferd es nicht (gerade da hätte ich eher Angst, dass die Hand zu hart ist oder mal zu viel hüpft). Das passiert auch beim Ausreite im Schritt gehen.

Bei der Besitzerin tut das Pferd es nicht.

Ich reite mit einer doppelt gebrochenen Trense. Den Nasenriemen habe ich probiert enger machen, dann streckt es die Zungenspitze raus, sitzt er locker, dann die halbe Zunge.

Das Pferd kaut, dabei sieht man die Zunge und dann lässt es die Zunge draußen, dann kaut es wieder - leckt so mit der Zunge am und lässt sie wieder draußen.

Ich probiere am Zügel spielen, leicht zupfen, vibrieren mit dem Ergebnis dass das Pferd fleißig kaut aber die Zunge draußen lässt...

Zungenstrecker will ich nicht probieren, dass behebt das Problem nicht.

Wer hat Ideen?
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Duffin
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Anmeldungsdatum: 02.12.2009
Beiträge: 137
Wohnort: irgendwo am Niederrhein

BeitragVerfasst am: 06.12.2011 13:21:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich kannte mal ein Pferd, das auch immer die Zunge rausgestreckt hat, dieses Pferd hatte einen Riß in der Zunge. Das kann man bei Dir ja fast ausschließen, da es bei der Besitzerin nicht auftritt.

Benutzt die Besitzerin denn die gleiche Trense und Gebiss?

Benutzt Du vielleicht noch irgendwelche anderen Dinge, wie z.B. Hilfszügel oder so, was die Besitzerin nicht benutzt?

Sonst mal genau gucken, was die Besitzerin anders macht als Du.
Was sagt denn die Besitzerin überhaupt dazu?

Ansonsten würde ich jetzt mal ein anderes Gebiss ausprobieren, z.B. einfach gebrochene Wassertrense, oder ein Hohlgebiss oder vielleicht mal mit einer gebisslosen Zäumung.

Ich hoffe, das hilft Dir ein bißchen weiter.
_________________
And in case I don't see you, Good afternoon, Good evening and Good night.
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reiter1985
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Anmeldungsdatum: 06.12.2011
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 06.12.2011 14:11:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

optisch sieht bei den Mundwinkeln, Zunge selbst nämlich auch alles ok aus.

Die Besitzerin reitet nämlich mit exakt der gleichen Ausrüstung wie ich immer. Deshalb ist es ja so verwunderlich für mich. Und ich reite das Pferd selbst schon über ein Jahr - und jetzt auf einmal tritt es nur bei mir auf... Deshalb kann ich es mir so schwer erklären.

Reiten auch immer gleich seit einem Jahr und so wie sie, Bahnstunden, ausreiten und so.

Bei der Besitzerin ist es bis jetzt einmal aufgetreten, da hat sie ihr einen Klaps mit der Gerte gegeben und Ruhe war. Das hab ich auch probiert, oder mit den Sporen anstupsen, bei mir hilft nichts...

Wir haben noch einige Gebisse, ich werde die nochmal durchprobieren, aber das Problem tritt nur bei mir auf jetzt und dieses Gebiss haben wir schon länger drinnen.

Deshalb bin ich echt ratlos... Die Besitzerin hält manchmal die Hände etwas höher und Fäuste anders eingedreht (damit das Pferd besser nachgibt) - aber wie gesagt, ich selbst reite seit einem Jahr eigentlich gleich - so wie ich meine Hände halt halte.

Vielleicht treibe ich auf der einen Seite zu wenig (da habe ich am Bein eine ältere Verletzung) - auch weil vielleicht Winter ist und das Pferd da sowieso spritziger ist. Ich muss das mal beobachten...

Ich beschäftige das Pferd auch immer am Gebiss oder auch probiert mehr in Ruhe zu lassen - nichts führt so recht zum Erfolg.

Der Reitlehrer weiß auch nicht was ich noch tun könnte...

Für weitere Tipps bin ich dankbar!
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Aeonium
Alter Fuchs
Alter Fuchs


Anmeldungsdatum: 21.10.2005
Beiträge: 792

BeitragVerfasst am: 06.12.2011 21:46:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
die Formulierung "Ich beschäftige das Pferd auch immer am Gebiss" verleitet mich zu der Ansicht, dass dies das Zungenspiel hervorgerufen hat. Ziel eines jeden Reiters sollte sein, das Pferd durch kurzes Treiben mit Schenkel und Gewicht gegen den durchhaltenden Zügel zum Nachgeben des Genicks zu bringen und dann sollte Ruhe mit der Hand sein - immer mit Tendenz zum nachgeben.
Das Dauer"spiel" mit der Hand -das sollte jeder wissen -führt bei einigen Pferden zu Zungenfehlern.
Fäuste werden geschlossen und aufrecht getragen, ohne die Handgelenke ein zu drehen.
Trotz meiner Vermutung (unruhige und/oder harte Hände) würde ich anfangen, systematisch zu suchen: passt die Trense richtig (Breite der Maulspalte messen), ist der Kinnriemen zu fest geschnallt (zwei Finger müssen noch durchpassen), ist der Sitz und die Hilfegebung auf beiden Händen gleich, wird das Pferd an der Trense longiert (begünstigt Zungenfehler)und dergleichen.
Gruß
_________________
Wie war das noch mal mit den Hilfszügeln, der Rasierklinge in den Händen des Affen?
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reiter1985
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Anmeldungsdatum: 06.12.2011
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 06.12.2011 22:12:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Aonium,

danke für deine Antwort. Nein das Pferd wird nie longiert. Es ist jetzt 11.

Zwecks "beschäftigen" ist es nur das was ich gelernt habe in der Reitstunde, ich selbst reite erst ca. 1,5 Jahre deshalb kann ich das noch nicht beurteilen. Aber ich werde es einmal versuchen das Pferd mehr in Ruhe zu lassen.

Beim Kinnriemen weiß ich dass ich noch 2 Finger reinbekomme, der Nasenriemen sitzt auch locker, mache ich den fester streckt das Pferd nur die Zungenspitze raus. Die Trense haben wir schon länger, und vor kurzem erst fingen diese Probleme an, aber ich könnte ja einmal eine andere probieren und jemanden Erfahrenen fragen ob die Trense passt.

Also am ganz langen hingegebenen Zügel oder im Stehen ist die Zunge drin, aber sobald ich dann die Zügel langsam aufnehme fängt es an... Wo ich ja noch gar nicht viel in der Hand getan habe...

Wirklich merkwürdig, eher so als ob dem Pferd "das Arbeiten" nicht passt. Aber mir ist das mit der Zunge auch schon beim Ausreiten passiert, aber da kann ich die Zügel nicht immer ganz hingeben, weil ich ja teils auf wenig befahrenen Schotterstraßen gehe.

Danke jedenfalls für deine Tipps!
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Rica
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Anmeldungsdatum: 03.01.2012
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 03.01.2012 01:33:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Pferd, das ich früher ritt, hatte das auch. Bei ihm lag es allerdings an einem kaputten Zahn welchen es vor Jahren einma hatte...

In deinem Falle kann man soetwas ausschließen, oder?
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reiter1985
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Anmeldungsdatum: 06.12.2011
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 03.01.2012 09:24:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Rica,

danke ja die Zähne können ausgeschlossen werden.

Ich beobachte jede Reitstunde jetzt sehr aufmerksam und gestern ist mir aufgefallen, dass vielleicht die Anlehnung an meine Hand doch etwas zu weich, unruhig sein könnte, habe die Zügel ja schon aus "Angst" vor dem Zungerausstrecken auch schon kaum gehalten, das macht es nicht besser.

Es schein besser zu sein wenn ich das Pferd etwas "anpacke" sodass der Zügel nicht springt, natürlich nicht steinhart ist und gut der Bewegung des Pferdekopfes folgt.

Jetzt kommt bald eine Dressurtrainerin für einen Kurs, vielleicht sieht sie ja was ich in der Hand mache - bzw. nicht mache Smile
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